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TU Berlin

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Fragen zur Stipendienbewerbung für Übersee

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Warum die Unterteilung zwischen Europa und Übersee?

Außerhalb von Europa werden die Konditionen der Austauschprogramme nicht durch das ERASMUS+ Programm der Europäischen Kommission einheitlich geregelt, sondern mit jeder Partneruniversität individuell verhandelt. Die Planungs- und Bewerbungsphase für Austauschprogramme in Übersee dauert länger und ist mit höherem Aufwand verbunden (und ggf. Kosten für einen TOEFL oder IELTS Sprachtest). Über die Besonderheiten der Partneruniversitäten in Nord- und Südamerika, Israel, Asien, Australien und Neuseeland informieren Sie nach Ihrer Erstberatung in der Infothek unsere Überseeberatung.

Für Austauschprogramme mit Partnerhochschulen in Europa empfiehlt sich die Lektüre der Europa-FAQ.

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Wer kann sich für Austauschprogramme der TU Berlin in Übersee bewerben?

Grundsätzlich können sich alle Studierenden der TUB für die Austauschprogramme mit Partnerhochschulen in Übersee bewerben. Zum Zeitpunkt des Stipendienantritts müssen Sie an der TU Berlin eingeschrieben sein und in der Regel mindestens drei Semester im Bachelorstudiengang erfolgreich abgeschlossen haben.

Bitte beachten Sie, dass einige Programme für Studierende bestimmter Studienrichtungen vorbehalten sind. Näheres entnehmen Sie bitte den aktuellen Ausschreibungen.

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Wie mache ich die zeitliche Planung für den Auslandsaufenthalt?

Mit vorbereitenden Sprachkursen (z.B. an der ZEMS oder SKB) und einer ersten Beratung in der Infothek im Campus Center kann man nie früh genug anfangen.

Studierende in Bachelor-Studiengängen müssen zu Beginn des Auslandsstudiums in der Regel mindestens drei Fachsemester abgeschlossen haben, um an einem Austausch teilzunehmen. Da ein Auslandsstudium relativ lange Vorlaufzeiten mit sich bringt, ist für einen Austausch nach Aufnahme des Masterstudiums ggf. schon eine Bewerbung direkt nach Studienbeginn nötig, d. h. im November oder Mai .

Sie können sich für ein oder zwei Semester Studienaufenthalt oder für die Anfertigung einer Abschlussarbeit bewerben.

Auf der Südhalbkugel beginnt das akademische Jahr im Februar bzw. März. Bewerbungstermin für Austauschprogramme mit Partnerhochschulen in Australien, Neuseeland und Lateinamerika ist daher immer Mitte Mai des Vorjahres.

Für alle Übersee-Austauschprogramme mit Partnerhochschulen auf der Nordhalbkugel liegt der Bewerbungstermin Mitte November. Das Studium vor Ort beginnt dann im Wintersemester des Folgejahres (Start je nach Land im August bis Oktober).

Bitte berücksichtigen Sie den Semesterbeginn an den Partneruniversitäten bei der Planung Ihrer Prüfungstermine an der TUB. In Mexiko beispielsweise beginnt das Semester bereits Anfang August, in Australien teilweise Mitte Februar:
Zeitplan Übersee

Für Teilnehmer/innen an Dual Degree Programmen gelten besondere Fristen und Vorgaben. Bitte erkundigen Sie sich bei dem zuständigen Hochschullehrern/innen oder konsultieren Sie die Webseiten zu den jeweiligen Programmen, die hier verlinkt sind.

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Kann ich mich auch nur für ein Semester bewerben?

Ja, aber aufgrund der sprachlichen und kulturellen Eingewöhnungsphase ist der akademische Erfolg bei kurzen Auslandsaufenthalten zumeist geringer. Dementsprechend wird bei der Auswahl der Kandidaten besonderer Wert auf solide Sprachkenntnisse und ein fundiertes Studienvorhaben gelegt.

In den Verträgen mit unseren Partnern ist üblicherweise eine bestimmte Anzahl an Plätzen pro Jahr festgelegt. Folglich werden die Plätze auch nur einmal im Jahr vergeben. Wer sich daher nur für das jeweils zweite Semester vor Ort bewerben will, muss sich zum Bewerbungstermin für diesen gesamten Zeitraum bewerben – d.h. konkret im Mai des Vorjahres (Südhalbkugel) bzw. im November des Vorvorjahres (Nordhalbkugel).

Wie stehen die Chancen, ein Stipendium zum Auslandsstudium in Übersee zu bekommen?

Es gibt keine Garantie dafür, dass man mit einer guten Bewerbung auch einen Platz an einer Gasthochschule bekommt.

Die Bewerbersituation ist jedes Jahr anders, daher können nur Tendenzaussagen getroffen werden. Die Erfolgsquote bei den TUB-Austauschprogrammen liegt aber wesentlich höher als bei den meisten anderen Stipendienprogrammen, z.B. DAAD-Jahresstipendien.

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Wie läuft die Finanzierung?

Kern des Stipendiums ist ein Tuition waiver, d.h. der Erlass der Studiengebühren an der Partnerhochschule – soweit es auf der Stipendienausschreibung nicht anderweitig erwähnt wird. Manche Universitäten fordern eine geringe Verwaltungsgebühr für die Einschreibung.

Zusätzlich können Stipendiaten ein monatliches Leistungsstipendium in Höhe von bis zu 400 € erhalten. Grundlage für die Förderungsdauer ist dabei der akademische Kalender der Partnerhochschule. Einige Austauschprogramme werden über DAAD-Programme (ISAP, Unibral etc.) gefördert. Hier erfolgt die Förderung nach den landesspezifischen Fördersätzen des DAAD.

Zusätzlich kann Auslands-BaföG beantragt werden (Achtung! Auch Studierende, die kein Bafög bekommen, haben die Möglichkeit Auslands-BaföG zu beziehen!) und – falls nötig – auch ein Bildungskredit in Anspruch genommen werden. Infos dazu unter www.bafoeg.bmbf.de und  www.dakaberlin.de

Über die Lebenshaltungskosten vor Ort kann man sich in den Erfahrungsberichten anderer Studierender in der Infothek im Campus Center informieren. Während des Auslandsaufenthaltes sollten Sie sich an der TUB beurlauben lassen und eine Befreiung vom Semesterticket beantragen.

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Es gibt kein Austauschprogramm mit der Universität, an die ich gerne möchte. Kann ich trotzdem dorthin?

Ja, das ist oftmals möglich, allerdings nur auf Eigeninitiative und mit den damit verbundenen Aufnahmekriterien und ggf. anfallenden Studiengebühren als sogenannter Free-Mover oder Visiting Student.

Zur Finanzierung kann BAföG oder ein Bildungskredit beantragt werden. Ausländische Studiengebühren werden im Rahmen von Auslands-BAföG mit bis zu ca. 4600 € p.a. bezuschusst. Nähere Informationen unter: www.bafoeg.bmbf.de.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, ein PROMOS- oder DAAD-Stipendium zu beantragen.
Weitere Stipendiengeber finden sich unter www.stiftungsindex.de.

Bei herausragenden akademischen Leistungen vergeben mitunter auch die Gastuniversitäten Stipendien oder eine Reduktion der Studiengebühren.

Wie wähle ich meine Lehrveranstaltungen an der Gastuniversität aus?

Die Vorlesungsverzeichnisse der Partneruniversitäten finden sich auf deren Webseiten. Eine Hilfestellung zur Kurswahl sind evtl. die Erfahrungsberichte der ehemaligen Austauschstudierenden, die in der Infothek im Campus Center einsehbar sind.

Austauschstudierende müssen sich nicht an die Studienordnung der ausländischen Universität halten, sondern können die Kurse zumeist entsprechend der Anforderungen der Studienordnung an der TU Berlin frei auswählen.

Im Ausland ist das Studium üblicherweise in Undergraduate Studies (3-4 Jahre; zum Erwerb des Bachelor) und Graduate Studies (1-2 Jahre; zum Erwerb des Master) eingeteilt.

Für Bachelor- oder Masterstudierende der TU Berlin gilt: An der Partnerhochschule sollten Kurse gewählt werden, die denen an der TU Berlin ähnlich sind. Dabei sollte bedacht werden, wie sich die ausgewählten Kurse in das Studium an der TU Berlin einfügen können. Für die spätere Anerkennung wird empfohlen, im Vorfeld die Auswahl der Kurse mit dem jeweiligen Prüfungsausschuss und/oder den Hochschulkoordinatoren/innen zu besprechen.

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Wie funktioniert die Anerkennung?

Die Anerkennung von Studienleistungen, die außerhalb der TUB erbracht werden, erfolgt im Rahmen der Ordnung zur Regelung des Allgemeinen Studien- und Prüfungsverfahrens (AllgStuPO vom 08.05.2013, siehe insbesondere § 20). Von den während eines Urlaubssemester erbrachten Leistungen kann man sich bis zu 30 ECTS anerkennen lassen.

Grundlage für die Anerkennung ist das „Transcript of Records“, welches die Partnerhochschule am Ende Ihres Auslandsaufenthalts ausstellt und i.d.R. dem Akadademischen Auslandsamt zuschickt. Dort sind Ihre absolvierten Lehrveranstaltungen mit Titel, Leistungspunkten und Noten aufgelistet.

Wir informieren Sie, sobald wir das Transkript bekommen haben. Zusätzlich erhalten Sie von uns eine Empfehlung zur Umrechnung der jeweiligen ausländischen Credits und Noten in das deutsche System. Diese beiden Dokumente legen Sie zusammen mit dem Antrag auf Anerkennung (PDF, 289,8 KB) dem Prüfungsausschuss Ihres Studiengangs vor.

Der Prüfungsausschuss stellt fest, ob wesentliche Unterschiede hinsichtlich der im Ausland erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten bestehen. Dazu ist allerdings Ihre tatkräftige Mitwirkung erforderlich, da nur anhand der Kurstitel im Transkript nicht unbedingt erkennbar ist, welche Inhalte in den Lehrveranstaltungen behandelt und welche Lernergebnisse erzielt worden sind. Wir empfehlen daher, dass Sie ihr Auslandsstudium zusätzlich mit Hilfe der Kurs-/Modulbeschreibungen der Partnerhochschule dokumentieren, ggf. unter Zuhilfenahme der  Lehr- und Lernmaterialien (z.B. Lehrbücher, Reader, Mitschriften, Protokolle, Hausaufgaben), Prüfungsaufgaben und -materialien bzw. Hausarbeiten, Referate, Laborberichte und Entwürfe.

Bei erfolgreicher Anerkennung übermittelt der Prüfungsausschuss die Ergebnisse an das zuständige Prüfungsteam, wo diese dann in Ihrem QISPOS Konto verbucht werden.

Wichtig: Es können maximal 50% des Studiums an ausländischen Hochschulen absolviert werden.

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Kann ich im Ausland einen Abschluss erwerben?

Einige der Austauschprogramme ermöglichen den Erwerb eines Dual Degrees.

Die meisten Austauschprogramme sind jedoch für Jahres- oder Semesteraufenthalte oder kürzere Projektarbeiten vorgesehen. In diesen Austauschprogrammen wird man im Allgemeinen als non-degree student (vergleichbar mit dem Gasthörerstatus) eingeschrieben. Damit ist man nicht berechtigt, Abschlüsse abzulegen. Ausnahmen sind jedoch manchmal auf Eigeninitiative vor Ort möglich, insbesondere dann, wenn die Gasthochschule aufgrund von fachlicher Exzellenz ein besonderes Interesse daran hat, den Studierenden an sich zu binden.

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Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Bewerber?

Ausschlaggebend ist der Gesamteindruck der Bewerber/innen. Dazu zählen:

  • Fachliche Leistungen
  • Sprachkenntnisse (im Falle des TOEFL-Tests ist die Mindestpunktzahl ein Ausschlusskriterium, da sie Voraussetzung für die Zulassung an der Gastuniversität ist)
  • Motivation und Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt
  • Sonstige Erfahrung / Persönliche Eignung / Außeruniversitäres Engagement

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Wie kann ich meine Chancen auf ein Stipendium verbessern?

Selbstverständlich ist eine sorgfältig ausgearbeitete Bewerbung vorteilhaft. Auch wenn viele Studierende nur ungern über die Planung ihrer Spezialisierung und späteren Karriere nachdenken, ist es im Rahmen der Bewerbung durchaus sinnvoll, den Zusammenhang zwischen dem Auslandsaufenthalt und längerfristigen Forschungs- und Karrierezielen deutlich zu machen.

Eine Bewerbung mit bis zu drei Prioritäten bedeutet mehr Arbeit, aber auch mehr Chancen. Wird der/die Kandidat/in für seine/ihre erste Priorität nicht nominiert, nimmt seine Bewerbung automatisch am Auswahlverfahren der zweiten und dritten Priorität teil.

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Wie sehen die Bewerbungsunterlagen im Einzelnen aus?

Alle benötigten Formulare stehen hier zum Download bereit.

Hier finden Sie auch einen Bewerbungsleitfaden mit Tipps und Hinweisen zum Erstellen der Bewerbungsunterlagen.

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Ist es möglich, während meines Studiums an mehreren Austauschprogrammen mit Partnerhochschulen in Übersee teilzunehmen?

Nein, Studierende, die bereits an einem TU-Austauschprogrammen mit Kursbesuch an Partnerhochschulen in Übersee teilgenommen haben, können kein weiteres Mal gefördert werden, auch nicht in einem nächsten Studienabschnitt. Ausnahmen gelten lediglich für Dual Degree Programme, die aus anderen Mitteln (ISAP, Doppelabschlussprogramm) gefördert werden oder Aufenthalte zur Abfassung einer Studien- oder Abschlussarbeit.

Allerdings haben Sie während Ihres Studiums an der TU Berlin die Möglichkeit, einen über das ERASMUS+ Programm geförderten Auslandsstudienaufenthalt zu absolvieren UND an einem Überseeaustauschprogramm teilzunehmen.

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