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TU Berlin

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Studieren europaweit – Vorteile nutzen

Das Erasmus+ Programm ist das bekannteste europäische Bildungsprogramm zu Stärkung der Mobilität von Studierenden. Die Vernetzung der europäischen Hochschulen schreitet voran und bietet Studierenden die Gelegenheit, einen Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren. Durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union haben alle Studierenden die Chance, eine der einfachsten und besten Möglichkeiten dafür wahrzunehmen.

Monatliches Stipendium

Ein Hauptbestandteil des Erasmus+ Programms ist ein monatliches Mobilitätsstipendium. Das Stipendium wird im Hochschuljahr 2022/23 für maximal 4 Monate (=120 Tage) (bei einem Austauschsemester) bzw. 8 Monate (=240 Tage) (bei zwei Austauschsemestern) gewährt. Dieser Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten der Studierenden wird von der Europäischen Kommission finanziert und festgesetzt (die TU Berlin hat hier keinen Einfluss). Die Fördersätze variieren von Jahr zu Jahr, da sie von der Finanzausstattung, der Zahl der Studierenden und der Aufenthaltsdauer abhängen.

 
Land
Monatlicher Zuschuss
1
Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich

2020 & 2021: €450
2022: €600
2
Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern

2020 & 2021: €390
2022: €540
3
Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

2020 & 2021: €330
2022: €490

*Die Schweiz ist seit 2014/15 kein Erasmus+ Programmland. Studierende der TU Berlin können dennoch gebührenfrei an den Schweizer Partnerhochschulen studieren, erhalten den Mobilitätszuschuss jedoch nicht von der Heimathochschule sondern in der Regel von der jeweiligen Schweizer Partnerhochschule.

Erasmus+ Sonderförderung und grünes Reisen

Sonderförderung:

Ab dem WiSe 2022/23 können Erasmus+ Studierende eine Sonderförderung in Höhe von 250,00 EUR pro Monat (bzw. 8,33 EUR pro Tag) zusätzlich zu dem Grundstipendium erhalten. Die Sonderförderung kann nur für eine Sonderförderungsschiene beantragt werden.

Folgende Sonderförderungsschienen gibt es:

  • Erstakademiker*in: Sie sind Erstakademiker*in, wenn beide Ihrer Elternteile bzw. Ihre Bezugs-person/en bisher keinen Hochschulabschluss erworben haben – auch nicht im Ausland.
  • Erwerbstätige*r: Sie gelten als Erwerbstätige*r, wenn Sie mindestens 6 Monate vor Beginn Ihres Auslandssemesters mit der Tätigkeit begonnen haben und ein monatliches Bruttogehalt von min-destens 450,00 EUR, aber nicht mehr als 850,00 EUR erhalten (Nettoverdienst aller Tätigkeiten pro Monat aufaddiert). Es handelt sich um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Aus-genommen sind i.d.R. Tätigkeiten, die in Selbständigkeit ausgeübt werden
  • Studierende mit einer Behinderung: Sie haben einen Grad der Behinderung von min. 20%.
  • Studierende mit Kind/ern: Sie haben min. ein Kind, das während des gesamten Auslandsauf-enthaltes mitgenommen wird.
  • Studierende mit chronischer Erkrankung: Sie haben einen Chronische Erkrankung, die zu fi-nanziellem Mehrbedarf im Ausland führt.

 

Grünes Reisen:

Ab 2022 können Erasmus+ Studierende, die nachhaltig reisen, einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 50 EUR zusätzlich zur individuellen Unterstützung erhalten. Reisetage (max. 2 Tage für Hinreise und max. 2 Tage für Rückreise) können zusätzlich zum Förderzeitraum finanziert werden.
Durch die Option „Grünes Reisen“ soll die Anzahl der Mobilitäten mit umweltfreundlicheren Transport-mitteln gesteigert und der ökologische Fußabdruck des Erasmus+ Programms verringert werden.
Voraussetzung für den Erhalt des Zuschusses ist es, dass Sie mit einem möglichst umweltfreundlichen Verkehrsmittel zur Gastuniversität an- und auch wieder zurückreisen. Mit dem Flugzeug, Schiff oder allein mit dem Auto zu reisen, gilt hierbei als nicht umweltschonend.

Erlass der Studiengebühren

Durch die Kooperationsvereinbarungen werden allen Austauschstudierenden des Erasmus+ Programms die Studiengebühren an den Partnerhochschulen erlassen.

Erasmus+ Betreuung

Sowohl die programmverantwortlichen Hochschullehrer*innen als auch die Mitarbeiter*innen der Infothek arbeiten daran, Informationen rund um das Auslandsstudium für die Austauschstudierenden (Outgoings) bereitzustellen. Während des Austausches stehen auch auf Seiten der Partneruniversität Erasmus+ Betreuer*in bereit, die sich um die Belange der Erasmus+ Studierenden kümmern, angefangen von der Unterkunft bis zur Unterstützung bei der Einschreibung.

Anerkennung der Studienleistung

Die im europäischen Ausland zu erbringenden Studienleistungen sind im Rahmen der Kooperationsverträge auf die Studiengänge an der TU Berlin abgestimmt und können in der Regel für das Studium anerkannt werden. So können durch vorherige Absprache mit dem Prüfungsobmann Studienleistungen von anderen europäischen Studiengängen hier integriert werden.

Kulturaustausch und Zugewinn an Sprachkenntnissen

Ein Aufenthalt im Ausland bringt vielfältige Kenntnisse der Landeskultur mit sich. Die Organisation des alltäglichen Lebens in einem fremden Land lässt schnell die Unterschiede zum Heimatland sichtbar werden. Dabei bringt jeder Tag neue Lebenserfahrung, und schon allein das Einkaufen, aber natürlich auch das Campusleben vergrößern automatisch den Wortschatz der Landessprache.

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Infothek

Di 9:30 - 12:30 Uhr
Do 9:30 - 12:30 Uhr

Auslandsstudium mit Kind

Auslandsstudium mit Behinderung/chronischer Erkrankung